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Aus der Praxis

Netze, die im Betrieb stehen

Wir planen IoT-Projekte nicht nur – wir bauen sie und betreiben sie weiter. Drei Beispiele aus Gemeinden, Städten und der Industrie.

Gemeinde Aesch BL

Ein Netz für die ganze Gemeinde

Für die Gemeinde Aesch haben wir ein flächendeckendes LoRaWAN-Netz aufgebaut und betreiben es seither. Auf diesem Netz laufen ganz unterschiedliche Anwendungen – von der Heizungsoptimierung über die Verbrauchserfassung bis zur Wassertemperatur im Schwimmbad.

Gateway-Standorte8
Raumsensorenmehrere hundert
Betriebdurch uns

Heizungsoptimierung

Im Schulhaus Schützenmatt regeln funkgesteuerte Thermostatventile jeden Heizkörper einzeln. Statt durchgehend zu heizen, richtet sich die Wärme nach Belegung und Raumtemperatur – nachts und in den Ferien wird abgesenkt. Das senkt die Heizkosten spürbar, ohne dass jemand von Hand eingreifen muss.

Raumklima in öffentlichen Gebäuden

Mehrere hundert Sensoren messen CO₂, Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Zu hohe CO₂-Werte zeigen an, wann gelüftet werden sollte – ein einfacher Hebel für bessere Konzentration in Schulzimmern.

Zähler und Brandmelder

Wärme-, Wasser- und Stromzähler der Gemeindeliegenschaften melden ihre Stände automatisch, statt einmal im Jahr abgelesen zu werden. Dazu kommen vernetzte Brandmelder an öffentlichen Orten.

Wassertemperatur im Schwimmbad

Ein Sensor im Becken misst laufend die Wassertemperatur. Der Wert erscheint direkt auf der Website der Gemeinde – für alle sichtbar, bevor sie losfahren.

Offene Daten nach Standard

Zusammen mit der Gemeinde haben wir ein Datenmodell nach der OGC SensorThings API entwickelt – einem offenen Standard für Sensordaten. Über eine dokumentierte Schnittstelle können verschiedene Ämter dieselben Daten abrufen und weiterverwenden, ohne dass für jede Anwendung neu programmiert werden muss.

Stadt Basel

Raumklima in über 15 Schulhäusern

In mehr als 15 Schulhäusern messen unsere Sensoren CO₂, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Helligkeit. Die Daten laufen über das LoRaWAN-Netz der IWB. Damit erhält die Stadt eine belastbare Grundlage für die Frage, welche baulichen Massnahmen sich an den oft alten Gebäuden wirklich lohnen – viele Räume sind im Sommer zu heiss und im Winter zu kalt.

Schulhäuserüber 15
StromversorgungSolar
Batteriewechselkeiner

Die Sensoren arbeiten mit Solarzellen und laufen dadurch über Jahre ohne Batteriewechsel. Bei dieser Stückzahl ist das entscheidend: Jeder Wechsel bedeutet sonst einen Handwerkerbesuch pro Gerät.

SBB

Einsatzfahrzeuge im Blick

Für die SBB statten wir die Einsatzfahrzeuge mit smarten GPS-Trackern aus – die gesamte Flotte, verteilt über die ganze Schweiz. So ist jederzeit ersichtlich, wo sich welches Fahrzeug befindet, und Einsätze lassen sich planen, statt sie zu suchen.

Abdeckungschweizweit
Flottekomplett
TechnikGPS-Tracker

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Ob Gemeinde, Stadt oder Industrie – wir schauen uns Ihre Ausgangslage an und sagen ehrlich, was sich lohnt und was nicht.

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